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unsere lebensreise

Als wir, Maria-Lucrezia und Frank begannen an dem Konzept für #BeyondRecipes zu arbeiten, fiel uns beiden dieses Zitat des Sufi-Mystikers Rumi ein:

“Gestern dachte ich, ich bin clever und wollte die Welt ändern. Heute bin ich weise und möchte mich selbst ändern.”

Das war genau unsere Erfahrung: Wir wollten die Veränderung “in der äußeren Welt” erreichen - so lange bis wir verstanden hatten, dass die wirkliche Veränderung nur in uns selbst und in unserer Beziehung “zu dem, was da ist” - der Realität -  vollzogen werden kann.
 

Und so dichteten wir die Zeilen von Rumi weiter:

Gestern dachte ich, ich hätte ein Problem. Heute erkenne ich, ich stehe vor einer Herausforderung
 

Gestern machte ich Fehler. Heute finde ich neue Gelegenheiten, um zu lernen.

Gestern wollte ich perfekt werden. Heute habe ich den Wunsch, vollkommen und authentisch zu sein.
 

Gestern war ich gestresst davon, die vielen gewöhnlichen Dinge zu erledigen. Heute erkenne ich darin den Raum, in dem ich das Außergewöhnliche entdecken kann.

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Ihr habt bereits entdeckt, dass uns das gemeinsames Projekt #BeyondRecipes am Herzen liegt:
Wie hat dann alles angefangen?

Ich, Frank, fand Maria Lucrezia auf einer Meditations-App. Wir beide waren schon einige Zeit mit meditativer Praxis vertraut…und etwas zog mich magisch an, an Maria Lucrezias Foto - das Universum hatte entschieden und mich die Frau meines Lebens finden lassen. Es gab so viele parallelen - und so viele wechselseitige Ergänzungen. Ich, Maria Lucrezia, war überrascht, so viele Gemeinsamkeiten zu finden und die Fähigkeit, einander trotz der Schwierigkeit, nicht dieselbe Muttersprache zu sprechen, so gut und einfach zu verstehen, bei jemandem, der so weit von "meiner Welt" entfernt war. Die "gemeinsame Sprache" war für mich die innere Arbeit, die wir beide bis zu diesem Zeitpunkt geleistet hatten. Nun erkenne ich, dass es dieses tiefgründige Hineinschauen und Zuhören ist, das mir wirklich erlaubt, mich für dieses wundervolle und so unerwartete Abenteuer zu öffnen, als dass ich die Beziehung mit Frank empfinde. Seit wir uns kennen, haben wir nicht nur angefangen gemeinsam zu meditieren und neue Praxen zu entdecken; wir haben uns auch viel über unsere jeweiligen Erfahrungen ausgetauscht: Wir spüren, wie unsere Yin und Yang Aspekte sich fruchtbar ergänzen. Ich, Maria Lucrezia, bringe die Dinge in den Körper und auf die Erde. Ich, Frank, bringe die Dinge auf den Punkt. Ich, Maria Lucrezia, bringe Klarheit mit Gefühlen. Ich, Frank, bringe Klarheit mit Worten. Ich, Maria Lucrezia, liebe den formlosen Anfang jeder Kreation - die Schöpfung. Ich fühle mich zu Hause in der Dunkelheit der Tiefen. Ich, Frank, liebe die Präzision der Formulierung. Ich fühle mich in den lichten Höhen zu Hause.

Doch gehen wir noch weiter zürück...

Ich, Maria-Lucrezia, bin in Apulien geboren und verbrachte 20 Jahre meines Lebens in Norditalien, in Bologna, wo ich studierte und in der Welt der zeitgenössischen Kunst tätig war.

Anfang meiner Dreißiger führte eine tiefe persönliche Krise dazu, dass ich mein Leben komplett umkrempelte und nach Berlin zog. Ich hatte für drei Monate eine Wohnung gemietet, und das war der einzige Plan, den ich zu diesem Zeitpunkt hatte.

Ich konnte damals kein Deutsch und kaum Englisch, aber zum ersten Mal hörte ich auf meine innere Stimme, die mir sagte, ich solle mein Leben ändern und in ein fremdes Land ziehen. Zum ersten Mal hatte ich den Mut gefunden meiner Intuition zu vertrauen, die den Gesetzen des Herzens folgt und die dem Verstand so oft unverständlich ist. Und ich begann, nicht mehr auf die Zukunft fixiert zu sein, sondern mich so gut wie möglich auf die kleinen Herausforderungen der Gegenwart zu konzentrieren.Seitdem ist mein Leben von ständiger Veränderung, Wachstum und vielen wunderschönen Überraschungen geprägt.

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es war einmal in italien...

2015 habe ich das Projekt Pastamadre ins Leben gerufen, eine kleine Saat, die zu einem erfolgreichen Unternehmen wurde.
Die vielen positiven Entwicklungen haben sich im Laufe der Jahre mit ständigen Anstrengungen und Herausforderungen abgewechselt.

Eines Morgens zu Beginn des Jahres 2019 entdeckte ich zufällig etwas Verdächtiges in Bezug auf die Gesundheit meines Körpers, das dringend analysiert werden musste. An diesem Tag begann eine “Zeit der ärztlichen Untersuchungen und des Wartens”, die mich an den Rand des Zusammenbruchs brachte. Auf der Suche nach Hilfe folgte ich dem Rat einer guten Freundin und begann täglich zu meditieren: Seitdem habe ich damit nicht mehr aufgehört.

In der Meditation habe ich ein mächtiges Werkzeug gefunden, mit dem ich meine Fähigkeit trainiere, präsent zu sein für das, was in mir Moment für Moment vorgeht.
Dank dieser geduldigen und liebevollen Übungen lerne ich, dass das Leben weder in der Vergangenheit noch in der Zukunft, sondern nur in der Gegenwart, HIER und JETZT stattfindet. Tag für Tag lerne ich mit dem umzugehen, was da ist. Ich lerne mit zunehmender Bewusstheit in mich hineinzuschauen, meine dunkle Seite ans Licht zu bringen und meiner inneren Wahrheit treu zu bleiben.

 

Heute glaube ich nicht mehr den Gedanken, dass ich perfekt werden sollte. Ich habe ihn durch den Wunsch ersetzt: vollkommen und authentisch sein zu wollen.

Durch Achtsamkeitspraktiken erkenne ich, wie ich zuerst mir selbst und dann der Welt um mich herum mit zunehmender Ruhe, Verständnis, Freundlichkeit und Mitgefühl begegne. Und Tag für Tag erfahre ich aufs Neue, dass Herausforderungen und Schwierigkeiten das sind, was das Leben uns als Gelegenheit anbietet, über unsere Komfortzone hinauszugehen und zu wachsen.

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Im Jahr 2020 hat das begonnen, was wir alle als Corona-Pandemie kennen. Eine lange Zeit der Isolation, in der ich meine Arbeit mit der Kochschule Pastamadre nicht ausüben durfte. Eine Zeit des Wartens, die ich in eine weitere Gelegenheit zur Vertiefung verschiedener meditativer Praktiken verwandelt habe.

 

Nun folge ich wieder meiner Intuition und der Stimme des Herzens und vertraue darauf, dass die Zeit reif ist, diese tiefgreifenden und transformativen Erfahrungen mit Euch allen zu teilen.

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es war einmal in deutschland...

Ich, Frank, bin ein echter Ur-Berliner - und ein „Wanderer zwischen den Welten“. Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, Unterschiedliches füreinander fruchtbar zu machen. 

Kochen und Backen hat mich schon früh gereizt – mit 16 habe ich meinen erste Biskuitrolle gebacken. Ich hatte keine Ahnung, worauf ich mich da einlasse! So gehe ich noch heute ans Leben ran: Ich nehme mir Rezepte als Anregung, nicht als Vorschrift. Ich liebe neue Rezepte – und von ihnen abzuweichen……nicht nur beim Kochen und Backen.

Als gelernter Elektriker, Gewerkschaftssekretär, Unternehmensberater und Mitarbeiter im Wissenschaftsladen kubus der TU Berlin bin ich in "vielen Welten zu Hause". Seit über 30 Jahren konzipiere und leite ich Seminare und Workshops zu nachhaltiger Entwicklung, Selbsterfahrung und Kommunikationsfähigkeit. Oft habe ich nicht zwischen Arbeit und Privatleben unterschieden, habe meine Arbeit geliebt …und mich in ihr verloren.

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Den ersten großen Schlag meines Lebens erlitt ich mit Mitte 30: Über Nacht war mein linkes Gleichgewichtsorgan ausgefallen, ich hatte Nächte hindurch gearbeitet  – die Welt „fuhr Kettenkarussell um mich herum“. Die ersten Tage im Krankenhaus war ich auf den Rollstuhl angewiesen. Spontan erkannte ich „mein Leben war aus dem Gleichgewicht und ich benötigte eine neue Balance“. Es war wohl so etwas wie „der letzte Aufruf“ am Flughafen, bevor das Flugzeug ohne einen losfliegt.
 

Seither ist der kleine Drehschwindel in meinem Kopf mein „Sicherheitsberater“, der auftaucht, wenn ich mir mal wieder Zuviel zumute und der mich darauf hinweist, „Frank, jetzt ist es Zuviel, Du musst runterschalten!"“
 

Im Laufe meines Lebens habe ich intensive Momente der Stille als großen Schatz für mich entdeckt. Ich begann mich intensiv mit Meditation und Tantra zu beschäftigen.


Ohne diese Meditationspraxis hätte ich wohl einen weiteren Schicksalsschlag in meinem Leben nicht so bewältigen können: 2017 begann einer meiner Söhne eine tiefe Krise zu durchleben – und in mir tauchte bodenlose Panik auf! Ohne meine vorherigen Erfahrungen hätte ich wohl nicht erkannt, welch ein großer Lehrer mir mein Sohn in diesem Moment war. Und ich hätte ihm nicht der Vater sein können, den er in diesem Moment dringend brauchte.

Heute ist meine morgendliche Meditation in Stille ein fester Bestandteil meines Tagesablaufs geworden. Irgendwann stellte ich fest, dass Marmelade kochen, Brot backen  – Essen zubereiten generell – mich entspannt, wenn ich mal wieder zu sehr im Kopf bin, wenn die Tage zu „dicht“ werden. Das war der Schritt hin zu meinem “Meditieren ohne Meditationskissen”: Saisonales Obst und Gemüse zu verarbeiten, das bedeutet für mich auch den Lauf der Jahreszeiten bewusst zu erleben. Diese Bewusstheit ist für mich die Essenz von Meditation.

2021 folgte ich dem Universum und ich lernte Maria Lucrezia kennen. In ihr habe ich die Frau meines Lebens gefunden. Vieles fügt sich zusammen, als wäre es schon immer so gedacht gewesen. 

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An #BeyondRecipes reizt mich die Verbindung aus meditativer Haltung, gesundem Essen und nachhaltiger Lebenspraxis. Letztere existiert für mich auch in dem von mir gegründeten Repair Café.

"Love is the answer - Jetzt"

Maria-Lucrezia & Frank

F
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